Wie in allen ehemaligen Kolonialgebieten haben auch auf
Dominica die Kolonialherren das Land und die Bevölkerung ausgebeutet. Allerdings gab es hier
den Engländer Heskeith Bell, der das Leid der Ureinwohner erkannte und sich für ein Gebiet einsetzte, in dem die Ureinwohner ihren Jahrtausende alten Lebenstil weiter pflegen konnten. So enstand 1903 das 14 qkm große Carib Territory, das 1952 eine Art Lokalregierung bekam und mit dem Carib Chief auch einen Abgeordneten der Inselregierung stellt, der das Territory auch nach außen vertritt. Das ganze Land gehört allen, aber leider befindet sich das ursprünliche Leben der Cariben mit dem Aufkommen von Fernsehern und Tourismus auf dem Rückzug und so erkennt man heute nur noch an dem Schild “Carib Territory”, den indianischen Gesichtzügen der Menschen und der nicht zu verstehenden Sprache “patois”, daß man sich im Carib Territory befindet.

Es gäbe eine ganze Menge über die Bräuche der Cariben zu erzählen. Wer näheres wissen will, sollte sich beim Carib Council Office (ist ausgeschildert) erkundigen. Einen Brauch aber findet man entlang der Straße an jedem Haus. Das Kunsthandwerk. Will man aus Dominica ein typisches Souvenir mitbringen, findet man es hier zu zivilen Preisen und es ist wirklich handgemacht. Allerdings sollte man nicht gleich bei erst Besten kaufen sondern ruhig mal bei ein paar Händlern reinschauen.

17.02.2007
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